Toll, wie ich mich immer wieder freuen kann, wie lustig ich bin. Folgende Mail hab ich neulich verschickt: “.. Ihre Mail konnte nicht zugestellt werden. Dies ist ein permanenter Fehler. Empfehlung: Überdenken Sie Ihren Mailtext, probieren Sie es dann noch mal. Aber rufen Sie bloß nicht an!” - Haha, ich bin echt lustig.
Es waren so Feste, da war ich allein. Ich kannte niemanden, keine alte Sau. Ich stand mit irgendwas zu Trinken rum und hab zugehört, was die anderen so quatschen. Hab zugehört, hab gelacht, genickt und irgendeinen Ansatz gesucht, mich einzuklinken. Je länger es dauerte, umso weniger ging es. Ich stand und stand und irgendwann gab es keine Chance mehr, den Mund aufzumachen, mitzublödeln, mitzuflirten - oder wegzugehen. Ich wusste inzwischen alles über Ines und Michi und Susa und Tim und Tom und Bimmel und Bommel, alles, ich kannte (und belachte hingebungsvoll) jeden dummen Witz, den sie erzählten. Und irgendwann wusste ich, ich konnte nie mehr hier weg. Ich war zu einem Requisit geworden. Nie wieder die Sonne sehen, auf einem Liegestuhl am Strand sitzen, durch den lauen Regen hüpfen, ich würde nie wieder im Leben eine Erektion haben.
Genauso sind diese sozialen Dingsbumse für mich: Ich steh daneben und schaue zu.
Natürlich ist es auch mir oft so gegangen, dass ich diese innere Stimme gehört habe, die gesagt hat: “Du schaffst es nicht! Lass es doch! Gib auf! Was strengst du dich so an?” usw. Wir alle kennen das.
Auch ich habe in diesen Phasen sehr gelitten unter meiner inneren Zerrissenheit. Ich weiß noch genau, wie oft ich kurz davor stand, meine ganzen Minderwertigkeitsgefühle über Bord zu werfen und mich den Verführungen meiner Wünsche nach Geld, Sex und Macht hinzugeben.
Doch ich blieb hart. Mit eiserner Disziplin griff ich nach dem nächsten Stück Kuchen und zwang mich, es zu essen. Erst später lernte ich, dass ich dabei oft über das Ziel hinaus geschossen bin. So habe ich, wenn nicht gleich eine Kuchengabel greifbar war, oft einen Kaffeelöffel für den Kuchen verwendet! Wenn mich heute jemand um meinen Rat fragt, sage ich: Wenn ihr gerade dabei seid, mit Kuchenfuttern anzufangen, besorgt euch gute Kuchengabeln.
Und es muss (vor allem am Anfang) zwar nicht zwingend eine sekundengenaue Funkuhr sein, aber man sollte schon einen einigermaßen guten Zeitmesser haben, um präzise zu wissen, wann es nach 22 Uhr und Zeit ist, die Eistorte für den Spätfilm aufzutauen.
Kaum vorstellbar, aber es gab mal eine Welt ohne Musik. Naja gut, es gab Musik, aber es war anders. Gassenhauer gabs schon in den 30er Jahren. Lieder, die jeder kannte und die damals irgendeine Art von heute befremdlichem Lebensgefühl auf den Punkt brachten. Comedian Hamonists und so.
Meine musikalische Sozialisation war in der Zeit der Schallplatten. Das sah so aus: Wir hörten Langhaarigenmusik, produziert von opportunistischen Kurzhaar-Marktstrategen. Es war (dann später) eine der ernüchterndsten Informationen, die ich je verdauen musste, dass selbst Genies wie Frank Zappa oder Leonard Cohen in ihren Anfangsjahren von Typen abhängig waren, denen es ausschließlich um Kohle ging und die keinen Blassen davon hatten, mit was sie da eigentlich handelten. In unserer Wahrnehmung waren wir und unsere Idole eins und diese Plattenfirmen-Fuzzies waren die Anderen. Rückblickend würde ich sagen: war ne Fehleinschätzung. Anders lief das wohl schon früh bei Motown und anderen Black-Labels. Vielleicht auch bei Apple- nicht -Computers, sondern -Records. Egal.
Es gab eine Demarkationslinie zwischen uns und dieser scheiß bourgeoisen Erwachsenenwelt. Und eins unserer Feldzeichen war die Musik. Musik jenseits des Mainstreams. Der Mainstream - das war zum Beispiel Peter Maffay vor seinem Rock-Coming-out, ein Schnulzen-Gott reinsten Wassers. Das Schöne damals war - es war kein Thema, sich mit anderer Musik von den alten Säcken abzugrenzen. Das ist heute schon schwerer. Der Mainstream wird nicht von anders lebenden alten Leuten getragen, sondern eher von Kids. Kommerzscheiße war früher mal die Domäne unwissender, uncooler alter Leute, heute ist es die Domäne uninteressierter Kids.
Der Marsch durch die Institutionen war nicht nur ein politisches Projekt, sondern auch ein wirtschaftliches. Und selbstverständlich konnte es nicht ausbleiben, dass “unsere Leute” auch in die Musikindustrie einsickerten. Die Erwartung war, dass sie es anders machen würden, dass sie ihre Einflussmöglichkeiten nützen würden, um den Weltfrieden in die Musikwirtschaft zu tragen. Aber, oh Überraschung, kaum waren sie “im System drin”, nahmen sie die schlimmsten Angewohnheiten ihrer neuen Umgebung an. “Music was my first love” - gewesen. Vergangenheitsform in ihrem Fall, “Music” nun ersetzt durch Geld. Und damit sind wir bei den Problemen, von denen wir heute reden.
Es geht heute nicht mehr um Musik, es geht nur noch um Geld. Ganz uncool. Nur um Geld. Die Frage, ob illegale Downloads illegal sind, ist müßig. Nach momentanen gesetzlichen Maßstäben sind sie es. Die Frage ist doch, was man aus der Bekämpfung dieser Illegalitäten macht. Es gibt eine ältere Untersuchung, wenn ich sie gefunden habe, ergänze ich hier den Link, die sich damit befasst, wer heute eigentlich noch Geld für Filme und Musik ausgibt. Es sind genau die, denen Filme und Musik so wichtig sind, dass sie sie auch klauen. Was die Contentindustrie tut, wenn sie diese Menschen bekämpft: Sie trocknet sich ihre eigene Basis aus. Warum? Weil sie nicht oder viel zu spät kapiert hat, wie das mit dem Internet funktioniert. Was es allein mal gedauert hat und was für ein Kampf es war, bis es iTunes als legale mp3-Kaufmöglichkeit gab! Oh Mann!
Kleiner Blick in die Vergangenheit: Apple war tot, vor zehn Jahren, so tot wie LPs, mit anderen Worten, Apple war ein Randgruppending, künstlich am Leben gehalten dadurch, dass Bill Gates, der schon damals ein schönes Aktienpaket von Apple besaß, zuließ, dass Microsoft-Office auch für Mac-OS verfügbar war. Andernfalls wäre Apple in der Marginalität des Bildbearbeitens untergegangen. Und das in einer Zeit, in der es gegenüber heute vielleicht ein Hundertstel der Verwendungsmöglichkeiten für Bilder gab. Im Jahr 2000 sprechen wir über ein Internet, in dem Daten maximal mit ISDN-Geschwindigkeit übertragen wurden. 20 MB große Bilder hat man über Leonardo übertragen oder gleich auf einer CD per Kurier geschickt. Exkurs Ende.
Wie bekannt, hat Apple inzwischen erst mit iTunes, dann mit dem iPod und dann natürlich, ab 2007, mit dem iPhone und dem Appstore so viel Geld verdient, dass Apple eines der 10 am besten bewerteten Unternehmen der Welt ist. In meinen Augen ganz einfach, weil Apple aus den Chancen ein Business gemacht hat, statt alte Pfründe zu verteidigen.
Ein anderes Beispiel ist YouTube und dieses dumme Gema-Theater. Das ist so vergangenheitlich und provinziell von allen Beteiligten, dass man eigentlich nur noch konstatieren kann, dass es hier offenbar einem kompletten Markt wurscht geworden ist, dass nur eins erreicht wird: die Zielgruppe zu nerven. Denn man sollte nicht vergessen: Am Ende sind wir es, die dieses Spiel (wie auch immer) finanzieren und am Laufen halten.
Das Andere ist, dass im Windschatten dieser Kriminalisierungskiste eine moralisch gesehen betrügerische Abmahnstruktur gewachsen ist. Es ist offenkundig, dass es den daran beteiligten Kanzleien und Hilfsfirmen nicht darum geht, irgendeinem konkreten oder abstrakten Recht zum Durchbruch zu verhelfen. Es ist ganz einfach so, dass die 99 Cent für einen Song nichts sind im Vergleich zu mehreren Hundert oder mehr als Tausend Euro, die eine Kanzlei für eine einzelne Abmahnung kassieren kann, und die - wie in einzelnen Prozessen schon festgestellt wurde - diesen Betrag dann eventuell mit den Rechteinhabern teilt (und zwar den Verwertern, nicht den Urhebern). Mal von der täppischen Verwendung fremder Warenzeichen abgesehen - wenn es um Musik- oder Film-Downloads von Downloadplattformen geht, ist keiner vor diesen Abmahnungen geschützt. Die Kanzleien besorgen sich Zugangsdaten und damit die dazugehörigen Postadressen. Eine Woche danach werden diese Daten beim Provider gelöscht. Es gibt keine Möglichkeit eines Gegenbeweises, dass die Daten falsch sind. Eine völlig idiotische Situation. Ein seit Jahren identifiziertes Problem. Dass es nicht beseitigt wird, ist ein eklatantes Versagen der Rechtsprechung.
Wir waren mal Freunde, ihr Musikindustrie und wir Kunden. Doch das ist ganz schön lang her. Ich will nicht sagen, ihr hättet es kaputt gemacht, aber ihr habt auch nichts dagegen getan, dass es kaputt gegangen ist. Das ist übrigens der schlimmste Kollateralschaden: Ihr kostet uns nicht nur Nerven, ihr habt auch ein paar unserer schönsten Mythen für uns kaputt gemacht.
Hört auf, diese illegalen Downloads so verbittert zu verfolgen. Erlaubt Youtube, Musik zu zeigen. Helft, die Voraussetzungen für Mashups etc. zu schaffen. Stoppt diese Abmahnscheiße. Hört auf, Leute zu nerven. Verdient Geld, schafft Arbeitsplätze, rettet die Welt. Losers!
… ist eine Parabel auf das Leben: Tanzen und Singen, wo es doch regnet. Eine Metapher auf das Leben. Es ist die Haltung, das Beste daraus zu machen.
Dass es auch anders geht, zeigen die andere Passanten: Sie schützen sich vor dem Regen und hasten eilig vorbei. Ihr Verhalten zeigt, dass sie nicht im Regen sein wollen. Gene Kelly dagegen scheint die Nässe nicht zu stören. Er sucht sogar nach besonders tiefen Pfützen und stellt sich mit Absicht unter den extra dicken Wasserstrahl. Kein Versuch, dem Regen zu entgehen, er sucht ihn geradezu. Statt Schutz vor der Welt, Hingabe an die Welt. Wunderschön, zuzuschauen.
Sein Tanz eskaliert. Aber der Spaß ist nicht von Dauer. Als ein Polizist dazu kommt und sich streng neben ihm aufbaut, beendet er sein Lied, hört auf, zu tanzen, und verlässt die Szene. Eine bedrohliche Gestalt, Vertreter der Ordnungsmacht, bereitet dem Lied ein Ende. Interessant noch, was ihn eigentlich dazu befähigt, mit den Widrigkeiten der Welt so positiv umzugehen: Ein Kuss “des Mädchens”. So einfach ist das also!
Die Freiheitsstatue ist ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten.
Wikipedia: “Die Statue stellt die in Roben gehüllte Figur der Libertas, der römischen Göttin der Freiheit, dar. Die auf einem massiven Sockel stehende bronzierte Figur reckt mit der rechten Hand eine vergoldete Fackel hoch und hält in der linken Hand eine Tabula ansata mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Zu ihren Füßen liegt eine zerbrochene Kette.” (…)
“…. wurde vom französischen Juristen und Politiker Édouard René de Laboulaye inspiriert, der 1865 erklärt hatte, dass jedes Monument, das zu Ehren der amerikanischen Unabhängigkeit errichtet würde, ein gemeinsames Projekt der Völker Frankreichs und der Vereinigten Staaten sein müsse.”
Gebt sie zurück, gebt sie wieder her!
Alkohol, ich kann dir gar nicht sagen, wie du mich langweilst! Dein immer gleiches dummes Lachen geht mir auf die Nerven. Sowas Oberflächliches wie dich hab ich noch nie erlebt. Du langweilst mich.
Und? Ist das nicht das Schlimmste, was man über dich sagen kann? Du Stimmungskanone, du! Du Clownfresse! Du Geschmacksverstärker, der du angeblich bist. Aber ich sag dir was: Auch wenn du noch so bunt, so süß, so lecker, so abwechslungreich daher kommst, was du eigentlich tust, ist immer das Gleiche. Fad. Und das langweilt mich. Nie machst du satt, nie zufrieden, nie ist es genug. Dein Effekt leiert aus, immer mehr braucht man von dir. Immer giftiger ist deine Freundschaft, immer elender kommt man vom Weg ab. Du bist ein Lügner, du tust nichts für mich! Es kommt dir doch nur darauf an, deine eigene innere Leere auszufüllen. Und wenn das nicht klappt, verlierst du das Interesse an mir. Du Egoist, du Schwein, du Arschgesicht, hau ab. Ich hab keinen Bock mehr auf dich!
Ich sehe nicht oft Tatort. All meine Kolleginnen sehen Tatort. Immer. Und reden dann den ganzen Montag drüber. Man kann über nichts anderes reden. Ich mag Tatorte nicht.
Gestern abend, das hab ich mir angesehen. Der letzte Fall von Cenk Batu, keine Ahnung, wie der Schauspieler heißt. Mehrere Auffälligkeiten:
Ich will jetzt was essen. Außerdem lesen. Ich will was schreiben. Was sagen. Jemanden anrufen. Einen Brief wollte ich schreiben. Jetzt wär Zeit. Ich will zum Fenster rausgucken. Ich will dem Wind beim Rauschen und dem Baum beim Blättern zusehen. Ich will rausgehen und Luft holen. Ich will Kaffee. Ich will die Zähne putzen. Vorher braucht man mit Knutschen wollen ja gar nicht anzufangen. Ich will mich freuen. Ich will am Fahrrad rumbasteln. Alles gleichzeitig.
Und ich sitze da und denke nach.
– Komm, fliegen wir nach Stockholm!
– Okay.
So fangen große Geschichten an. An einem Freitag vor keine Ahnung wie vielen Wochen war es so weit.In weiser Voraussicht hatte ich in der vorherigen Woche bereits in der Zentralbibliothek einen vollgepopelten Stockholm-Stadtführer von 1718 ausgeliehen….
(via lpcoverlover)
“where the truth lies” by tom schmelzer
“Was gesagt werden muss”? Musste das gesagt werden? Wenn man die Gelegenheit hat, täglich irgendwas zu sagen oder nicht zu sagen, und dann beim Sagen das Wichtige auszuwählen oder das Unwichtige wegzulassen, ist dann das, was wir jetzt gelesen haben, das, was “gesagt werden musste”? Meine Meinung: Nein.
Irgendwie finde ich die Debatte trotzdem interessant, denn die Aussagen der Grass-Basher sind ja auch vom Feinsten. Insofern - als vorösterliches Happeing - ist es ein nice piece of art.
Ich frag mich, ob einer, der ja nicht ganz dumm ist, nicht hätte voraussehen können oder müssen, was er da an Reaktionen auslöst. Ich denke dann immer ganz kompliziert: Das hat er gewusst, das hat er mit einkalkuliert. Die Inszenierung geht über den Text hinaus. Der Text löst ein Psychodrama aus. Insofern groß. Aber war das gewollt? Keine Ahnung. Ist denn überhaupt die Absicht des Autors wichtig, um zu sehen, was sein Text sagt? Nein.
Der Inhalt dieses Gedichts? Ne, anders: Ist das denn ein Gedicht? Was macht denn ein Gedicht aus? Schwierig ist, dass bei diesem Text die Grenze zwischen Fiktion und Realität durchlässig gemacht wird. Die Rezeption nimmt die Textaussagen 1:1 als Autorendenke und fängt dann damit an, diese Autorendenke mit der Weltwirklichkeit zu vergleichen. Dann wird konstatiert, dass der Grad der Übereinstimmung zu wünschen übrig lässt. Dann interpretiert man von diesem Befund aus in psychologisierender Weise den Charakter des Autors. Klar, daran ist der natürlich selbst schuld, schließlich hat er sich mit seinem Text in die Welt gewagt. Aber ist das korrekt? Lernt man nicht als eine der ersten Regeln der Textanalyse, dass der Vergleich eines fiktiven Textes mit der Realität ungefähr genauso sinnvoll ist wie das früher mal übliche Nachempfinden? Naja, aber wir haben ja schon gesagt, dass der Text nicht so richtig fiktiv ist.
Egal, ob als Gedicht oder als offener Brief oder Feuilleton-Beitrag, der Text als Text ist nicht besonders schlau, hell- oder weitsichtig, elaboriert, sprachlich innovativ. Wäre es nicht ein Text von Grass, wer weiß, möglicherweise hätte sich sowieso keiner gefunden, der das veröffentlicht hätte. Insofern noch mal die Frage: Musste das gesagt werden?
(Scheint so, als ob für Grass Israel das neue Danzig ist, irgendwie.)
Der Inhalt und die Auseinandersetzung um den Inhalt spielen sich auf einem echt erbärmlichen Niveau ab. Grass einen Nazi und rechtsextrem zu nennen, ist Schwachsinn. Dass sein Text - um es mal vorsichtig zu sagen - nicht frei von Antisemitismen ist, ist allerdings wahr. Und diesen Weißnichtwiemanihnschreibt als “Maulheld” zu bezeichnen, ist eine Trivialisierung, auch wahr.
Irgendwie sieht’s doch so aus: Noch befinden wir uns in einer Phase der Symbolpolitik. Und ob in dieser Phase eine solche Parteinahme für diesen Weißnichtwiemanihnschreibt ein schlauer Zug ist, naaja, das würde ich mal bezweifeln. Das Problem aller, die mitreden, ist: Dass keiner weiß, ob dieser Weißnichtwiemanihnschreibt es bei Symbolpolitik belässt. Wenn wir zurückdenken an Saddam Hussein, wissen wir in seinem Fall heute, dass es die angeblichen Massenvernichtungswaffen nicht gab. Und könnte natürlich sein, dass das im Fall des Iran auch so ist. Könnte. Aber wer weiß das schon. Nach wie vor, niemand. Es macht nun nicht den Eindruck, dass Grass seinen Text auf der Basis neuer Informationen geschrieben hat, jedenfalls erwähnt er sie nicht. Er repliziert in seiner Beschreibung das, was man eh gehört hat. Und das ausschnittsweise. Ein schlechter Beitrag zur Debatte, finde ich.